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Blitze und Gewitter
Gibt es verschiedene Arten von Gewittern?
Als Auslöser für den vertikalen Transport feuchter Luftmassen kommen grundsätzlich drei Mechanismen in Frage, wobei anzumerken ist, dass je nach Wetterlage und Region häufig eine Kombination der einzelnen Mechanismen zum Tragen kommt:
- Sonneneinstrahlung heizt die Luft auf und diese beginnt aufzusteigen, wird als Konvektion bezeichnet. Das Resultat sind die lokalen Wärmegewitter. Eine Gewitterzelle mit einer Ausdehnung von einigen Kilometern hat eine Gesamtlebensdauer von ca. 1 Stunde, wovon während 15 - 30 Minuten Blitzaktivität zu beobachten ist.
- Hereindringende Kaltluftmassen (schwerer als die warme feuchte Luft) schieben sich wie ein Keil unter die feuchte Luft und heben diese an - dies führt zu großräumig ausgedehnten FRONTGEWITTERN. Diese sind oft linienförmig organisiert und bestehen aus eine fortlaufenden Abfolge von Lebenszyklen einzelner Gewitterzellen
- So genannte OROGRAFISCHE GEWITTER haben Ihren Ursprung im Anheben der feuchten Luftmassen, wenn die Luftströmung diese über ansteigendes Gelände transportiert. Durch den Geländeanstieg werden diese zwangsweise angehoben und entsprechend abgekühlt.
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