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Blitze und Gewitter
Wie entstehen Gewitter?
Voraussetzung für die Bildung von Gewitterwolken ist, dass feuchte, warme Luftmassen in große Höhen transportiert werden. Warme Luft ist leichter als kalte Luft (deshalb fährt ein Heißluftballon). Mit zunehmender Höhe sinken die Temperatur und der Druck ab.
In einer "stabilen Luftschicht" herrscht eine Temperaturabnahme von weniger als 1° C pro 100 m Höhenzunahme - in einer so genannten "labilen Luftschicht" nimmt die Temperatur um mehr als 1° C pro 100 m ab. Durch die Druckabnahme expandiert die feuchte Luft und diese Expansion hat eine Abkühlung zur Folge. Damit das "Packet" warmer Luft immer weiter nach oben steigt, muss es immer leichter (d.h. wärmer) bleiben als die Umgebung. Das bedeutet, die Temperatur der Umgebung muss mit der Höhe rascher abnehmen, als die Temperatur der feuchten Luft durch Expansion absinkt. Durch das Auskondensieren der Feuchtigkeit (Quellwolkenbildung) wird Wärme freigesetzt, weshalb die aufsteigende Luftmasse langsamer abkühlt. Nur bei Vorhandensein dieses "labilen" Zustandes der Atmosphäre kommt es zur Gewitterbildung.
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